Mobilität

WÄHREND DIE ANDEREN ZOOMEN REPARIERT PORSCHE DIE FAHRZEUGE VIRTUELL

Tech Live Look - die Augmented-Reality-Nutzung von Porsche verdreifacht sich aufgrund von COVID-19

14.07.2020

Stuttgart

Die Augmented Reality Smartbrillen „Tech Live Look“ von Porsche werden für Händler zu einem wichtigen Instrument, um Reparaturen in Lockdown-Zeiten durchzuführen.

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Tech Live Look ermöglicht Echtzeit-Informationsaustausch in AR zwischen Technikern und Spezialisten

Porsche nutzt bereits seit 2018 Augmented Reality (AR), um knifflige Serviceprobleme zu lösen. So können die Techniker von lokalen Händlern mit Spezialisten kommunizieren, die Tausende von Kilometern entfernt sind, und während der Arbeit freihändig auf technische Informationen zugreifen. Seit die Coronavirus-Pandemie im März damit begann, Außendiensttechniker von Händlern fernzuhalten, hat sich der Einsatz der AR-Diagnosetools verdreifacht, so der Autohersteller. Im Durchschnitt verwendet mittlerweile jeder Porschehändler die AR-Brille einmal pro Tag um Hilfe von geographisch weit entfernten Technikern zu erhalten.


Das Live Look-System verwendet eine Reihe von ODG R-7-Smartbrillen mit AiR Enterprise-Software von Atheer, einem in Kalifornien ansässigen AR-Softwareanbieter. Händler-Techniker, die mit einem Problem konfrontiert sind, das sie nicht sofort diagnostizieren können, können die Brille aufsetzen und sich an einen Remote-Experten wenden. Der örtliche Techniker kann dann die Brille verwenden, um dem Experten das betreffende Auto zu zeigen. Diese Technologie ist viel weiter fortgeschritten als ein typischer Zoom-Anruf. Während Techniker die Brille tragen, können Remote-Experten Screenshots von ihren eigenen Desktops machen und technische Bulletins oder Serviceanweisungen in der Sichtlinie des Trägers anzeigen lassen.


Porsche hat diese Technologie bereits in den Jahren 2018 und 2019 bei Händlern eingeführt, sodass sie seit einiger Zeit schon Bestandteil des Service-Arsenals ist. Die besonderen Anforderungen aufgrund der Coronavirus-Pandemie und der Social Distancing Regelungen wurde sie in diesem Jahr viel häufiger eingesetzt, da die technischen Spezialisten von Porsche nicht mehr in der Lage sind, zu den Händlern vor Ort zu reisen. Laut Porsche hat sich die Nutzung des Systems in 2020 verdreifacht.

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